Ein Schiff, die Narren und die Rose mit dem Schwert

Im Hörbuch „Ein Schiff, die Narren und die Rose mit dem Schwert" berichtet Johannes Baerlap über einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik in Deutschland Ende der 90er Jahre. Auf eindrucksvolle Weise vermittelt er hier einen faszinierenden Einblick in sein Innenleben, das von Träumen, Sehnsüchten, aber auch handfesten Wahnvorstellungen und Paranoia beherrscht ist. Die blinde Ärztin Dr. Stilleseen wird für ihn zu einem Anker und einer Hoffnung in der oft kalten, manchmal menschenverachtenden Welt der klinischen Psychiatrie, und es zeigt sich, dass eine Behinderung nicht nur behindern muss, sondern auch bereichern kann. Die Erzählung ist in gedruckter Form bei BoD erschienen.

Agzag Mabûl

Ein weiteres Hörbuch des Schriftstellers aus Münster/Westf. Dies ist die erste Erzählung, die der mittlerweile nicht mehr ganz junge Autor zu Papier gebracht hat. Über ein Königshaus von Opiumsüchtigen auf einem einsamen Eiland und die Initiation eines Fremden. Ein fantastisches Hörstück von und mit Johannes Baerlap.

Short Stories

Kurzprosatexte von Johannes Baerlap. Im Druck erschienen als "Auf ewig" bei BoD 2012. Ob es der bärbeißige Hellmuth ist, dem eine Motorsäge das Herz bricht, oder der alte Nazi Emil, der seinen Abschied von dieser Welt nimmt, Johannes Baerlap vermag es, mit kleinen Lesestücken den Zuhörer in eine sanfte, nicht immer ganz reale Welt zu entführen.

Echnaton

Die neueste Arbeit von Johannes Baerlap nimmt realistisch und mit einer großen Portion Humor das Innenleben einer geschlossenen psychiatrischen Station aufs Korn. Das Theaterstück zeigt, dass diejenigen, die als „verrückt" bezeichnet und eingesperrt werden, die eigentlich Sensiblen, Empfindsamen und - von einem übergeordneten Standpunkt aus betrachtet - „Normalen" sind, während die professionellen „Helfer", die Pfleger, Ärzte, Schwestern, als die eigentlich neurotischen, gewalttätigen, manchmal menschenverachtenden, manchmal auch hilflos-sympathischen „Kranken" entlarvt werden.

Georg Büchner: Lenz

Georg Büchners nachgelassene Novelle "Lenz" erzählt den Aufenthalt des schizophrenen Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz, einem Zeitgenossen Goethes, bei Pfarrer Johann Friedrich Oberlin im Steintal. Das stellenweise fragmentarische Werk Büchners beruht zu weiten Teilen auf einem schriftlichen Bericht des Pfarrers. Gelesen von Johannes Baerlap.